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Männerarbeit VKK DO
Die Männerarbeit tut ihren Dienst auf allen kirchlichen Ebenen: In der
Gemeinde, im Kirchenkreis, auf Bezirksebene und auf landeskirchlicher Ebene.
Die Männerarbeit in den Vereinigten Kirchenkreisen von Dortmund und Lünen
gehört zum Bezirk Ruhrgebiet der Männerarbeit in der EKvW. Der Bezirk
umfasst fernerhin die Kirchenkreise Bochum, Herne-Castrop, Recklinghausen,
Gelsenkirchen-Wattenscheid und Witten-Hattingen.
Die Basis der Männerarbeit sind jedoch die gemeindlichen Männergruppen, die
sich als Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft verstehen.
Die Männergruppen in den Vereinigten Kirchenkreisen von Dortmund und Lünen
werden mit großem Engagement von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleitet. Die
Zusammenkünfte finden regelmäßig statt (meist ein Mal im Monat, zum Teil
aber auch 14tägig oder gar wöchentlich). |
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In den Gemeinden
kennen sich Männer untereinander oft durch die Zusammenarbeit in
verschiedenen Gemeindegruppen, manchmal sogar schon über viele Jahre. Doch
in der Regel bleibt es auch dabei. Männern fällt es schwer, Freundschaften
zu knüpfen. Männern fällt es oft auch schwer, Konflikten richtig zu
begegnen. Dazu kommen die Generationenprobleme und nicht zu vergessen:
Männer leben oft nicht allein, sondern haben eine Frau oder eine Familie.
Und in der Woche gehen sie arbeiten und müssen Christ sein und Beruf in
Einklang bringen. Es sind oft Männer, die religiös abgenabelt scheinen, fast
alle in der Lebensmitte:
Männer aus den verschiedensten Berufs-, Lebens- und Alterswelten nehmen die
Aktivangebote der Männerarbeit in Anspruch.
In der Männerarbeit sind Männer im Gespräch, begegnen sich und sprechen über
Themen, die sie bewegen. Manchmal bedarf es nur eines kleinen Anstoßes
hierzu.
Ideal ist es, dass sich in Dortmund einmal jährlich Männer zum
Stadt-Männer-Tag treffen. Aber auch sonst bestehen Gelegenheiten, dass
‘Mann’ sich austauscht und dabei Gemeinschaft, Ermutigung und Wegweisung
erfährt (Neujahrsempfang, Schülerwettbewerb, Obleute- Stammtisch usw. als
übergemeindliche Angebote der Männerarbeit VKK-DO).
Einmal im Jahr ist Männersonntag. Dann erleben in vielen Kirchen Besucher
einen Gottesdienst, in dem es um "typisch männliche" Themen geht: Um
Leistung und Arbeit, um Aktivität und Stress, um Macht und Gewalt. Wie der
Mann denkt, fühlt und handelt, kommt in Liturgie, Predigt und Gebeten zum
Ausdruck.
Ist es das, was man in der evangelischen Kirche unter Männerarbeit versteht?
Der traditionelle Männersonntag im Oktober gehört zweifellos dazu, ist aber
längst nicht alles. Denn obwohl sich viele Männer durchaus mit religiösen
Themen auseinander setzen, ist ihnen oft die Nähe zur Kirche abhanden
gekommen.
Die Männerarbeit in den Gemeinden gliedert sich oftmals in zwei Bereiche.
Zum einen ist da die traditionelle Männerarbeit:
Ältere Männer der Gemeinde treffen sich als Männern gleicher Altersstufe.
Man trifft sich abwechselnd in Gesprächsrunden, bei Spiele Abenden,
Aktivitäten humaner / diakonischer Art etc. Allerdings bleiben sie oftmals
unter sich – es kommt zur Überalterung der Gruppe mit Auflösungstendenzen.
Trotzdem, Männer sind im Raum der Kirche in Bewegung, lassen sich bewegen.
Eine lose Verknüpfung mit einem zweiten Bereich jüngerer Männer / des
“frühen Mittelalters” / Väter aus dem Kindergartenbereich, die sich treffen
und Themen besprechen, die sie betreffen oder worüber sie noch nie
nachgedacht haben und aus diesen Überlegungen heraus gemeinsame Aktivitäten
mit der älteren Generation planen und durchführen, wäre sicherlich besser.
Ideal wäre es zu nennen, wenn es an dieser Stelle gelänge, Gemeinsamkeiten
mit der Gemeinde-Jugend zu suchen, zu finden und zu nutzen. Das wäre dann in
der Regel eine „Schwerpunktarbeit“ des Pfarrers – der Pfarrerin. Dass solche
Versuche funktionieren, ist belegt. Auch in Dortmund. Und all die Bemühungen
werden von den pädagogischen Mitarbeitern der Landeskirche nach Kräften
unterstützt (Beratungen, Vorträge, Reiseseminare, Vater-Kind-Seminare,
etc.).
So lohnt sich dann auch die „Arbeit“ und Spaß macht sie auch noch! |